Seelenwärmer

"Ruhe, Stille, Sofa und eine Tasse Tee geht über alles"Theodor Fontane

 

Vor allem in der dunklen Jahreszeit oder bei Krankheiten und Stimmungstief greife ich auf unsere Blütenmischung aus Frühling und Sommer gern zurück und zaubere damit  viel Seelenwärme. Im Laufe der Jahreszeiten sammel ich in Wald, Wiese und Garten Blüten und auch Kräuter, welche ich an einem trockenen, luftigen, eher dunklen Ort trockne. Den Blüten mische ich später manchmal noch einige aromatischen Blätter von Pfefferminze oder Zitronenmelisse dazu. Schon das Öffnen des grossen Teeglases und die Farbenpracht darin hebt meine Stimmung. Die Blütenmischung kann man als Tee aufbrühen, 2 bis 3 Esslöffel für eine leichte Dampfinhalation bei Erkältung verwenden oder es dem kranken Patienten als Potpourri mit ein paar Tropfen des Lieblingsduftöls ans Krankenbett stellen. Es eignen sich z. B. Lavendel, Malve, Rose, Holunderblüte, roter Klee, Ringelblume, und und und.

Ines 


Zuerst das Vergnügen und dann die Arbeit oder der Ball-Junge

Ja ich kenne das Sprichwort zur Genüge aus meiner Kindheit: „Zuerst die Arbeit und dann das Vergnügen“. Letzte Woche kam ich aber zur Einsicht, dass es umgekehrt viel besser funktioniert. Noemi die Kindergärtlerin verbrachte mit uns den Nachmittag im Garten. Hecken schneiden und Lauben waren angesagt. Noemi hat aber keine Lust zum Arbeiten, auf ihr Lieblingsspiel umso mehr. Wir beide sitzen also je in einem Cracy Chair, hängende Stühle mit Abstand im grossen Nussbaum aufgehängt, und wir tschutten einander einen Softball zu. Ich darf dazwischen ein wenig Lauben. Mein Mann schneidet die Hecken und löst mich beim tschutten hie und da ab. Nun sind die beiden zu bequem, den weit davon geflogenen Ball immer wieder zu holen und mein Mann erklärt Noemi ich sei der Ball-Junge. Jemand der ihnen also den Ball immer wieder zurück tschuttet. Das macht den beiden viel Spass und sie halten mich ordentlich auf Trab. Als ich reklamiere, ich komme ja so nicht zum Arbeiten steht Noemi auf und hilft mit viel Ausdauer und Freude beim Lauben.

 

Rosa

Neugier und Offenheit

Schnell, schnell noch Teig ansetzen oder in letzter Minute einen Kuchen für Gäste backen - das bin ich mir am abgewöhnen. Es gelingt meist nicht gut. Ich durfte mit einem 8-jährigen Jungen vor ein paar Tagen einen Kuchen backen. Ich freute mich aufs Backen und dann sagte er:

ER möchte backen - allein - und gern mit den schönen roten Äpfeln aus dem Garten. Ich klappte das Backbuch auf, gab ihm ein Rüstmesser und er schälte ohne Kommentar 6 Äpfel. Dann fragte er, was er denn mit den wunderschönen roten Apfelschalen machen könnte und gab sich gleich selbst die Antwort: Sie sind Kuchendekoration. Ich horchte auf und wusste: ab jetzt backt er wirklich allein, dass hatte er sich ja gewünscht. Ich wurde neugierig, wie er es machen würde und meine Offenheit gegenüber dem Neuen und dem Anders machen wurde belohnt. Sein dunkelblaues T-Shirt wurde mehlweiss und meine kleine Küche ähnelte einer Grossbackstube in der es geschneit hat. Auch dafür hatte er eine Lösung: natürlich den Staubsauger. Ich hatte beim Zuschauen einen riesen Spass und wir haben die Zeit dabei vergessen. Fernab vom Rezept entstand ein köstlich duftender knuspriger Apfelkuchen mit herrlicher Dekoration und einen stolzen Kuchenbäcker. So einen wunderschönen Apfelkuchen gab es bei uns noch nie. 

 

Neugierig bleiben, offen sein für Neues und Anderes und den Moment in Achtsamkeit verbringen ist ein grosses Geschenk für Gross und Klein. Probieren Sie es aus...

Ines

Freude und Lebenslust im Alter

Der Zug von Visp hat Verspätung. Kurz vor Bern kommt die Durchsage, dass der Anschluss nach Luzern um 18.00 Uhr nicht möglich sei, weil der Zug nicht warten konnte. Es ist 4 Minuten vor 18.00 als wir in Bern einfahren. Ein junger Mann erklärt, warum er an uns vorbei als Erster aussteigen möchte: „Ich probiere es“. Mein Mann und ich schauen uns an und für uns ist klar, wir probieren es auch. Rolltreppe hoch und dann wieder runter. Eine junge Frau steht auf der Türschwelle und ruft: „Hier, ich stehe da bis Sie da sind“ und wir nichts wie rein in den Zug der Punkt 18.00 Uhr abfährt. Die Freude ist groß, dass es geklappt hat und auch über die Hilfsbereitschaft der jungen Frau.

 

Am nächsten Montag 22. Oktober, 19.00 Uhr laden Ines Neubauer, Anita Tolusso und ich alle Interessierten ein,

um in ungezwungenen Rahmen über das Thema Freude und Lebenslust im Alter auszutauschen. Mehr dazu auf www.rhynauerhof.ch

 

Rosa

Leben ohne Kopfschmerzen

Luisa Fellmanns vielbesuchter Kurs vom letzten Montag versprach einfache Mittel für eine wirkungsvolle, anhaltende Heilung bei Migräne und Schlaflosigkeit. Die Empfehlung von Luisa, bei Kopfschmerzen präventiv genügend Hahnenwasser ohne irgendwelche Zusätze zu trinken, erinnerte mich an meine Wassertrink Meditation die mir schon früher das Wassertrinken erleichterte. Wenn ich also am Morgen mein erstes Halbliter Glas Wasser trinke, stelle ich mir dabei vor, wie der erste Schluck mein Hirn belebt, der zweite meine Augen befeuchtet, der dritte Herz und Lungen erfrischt und der vierte Magen und Darm bei ihrer Arbeit unterstützt und der fünfte die Nieren besser arbeiten lässt. Es gibt mir einfach ein gutes Gefühl meinen Körper bei seiner Arbeit, die er jeden Tag für mich tut, zu unterstützen.

 

Rosa

 

Kreativ-Rezept

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Kein Tag ohne Liebe

Wir verlassen den Zug bei der Station Gersag. Ein Mann mit düsterem Gesicht wünscht uns einen schönen Abend. Ich danke ihm die Freundlichkeit mit einem herzlichen Lächeln und mein Mann und ich wünschen ihm beide auch einen schönen Abend. Und da passiert das Wunder auf seinem Gesicht. Sein Strahlen fasziniert mich so sehr, dass ich fast das Aussteigen verpasse. 

 

Rosa

Der Lavendel im Rhynauerhof-Garten ist zum Ernten bereit

In früheren Zeiten zogen laut Bruno Vonarburg „ von dem ich viel über die Kräuter gelernt habe, Lavendelweiber“ von Haus zu Haus und boten ihre duftende Ware an. Wer heute von den wunderbaren Blüten möchte, kann sie selber im Garten oder auf dem Balkon anpflanzen oder bei uns im Rhynauerhof-Garten ernten.

Lavendel Fussbäder mag ich besonders gern. Sie wirken beruhigend, krampflösend aber auch keimtötend. Nach dem Wandern, was ja für die Füsse immer etwas strapaziös ist, nehme ich eine Handvoll Blüten, koche sie kurz in einem Liter Wasser auf, lasse das Lavendelwasser zehn Minuten stehen und seihe ab. Dann giesse ich 37°warmes Wasser in ein Becken in dem die Füsse bequem Platz haben und mische es mit dem Lavendelabsud .Die Füsse bleiben so lange im Wasser wie es angenehm ist. Auch für Kinder die abends nicht zur Ruhe kommen, ist das Lavendel-Fussbad ein wunderbares Einschlafmittel.

Rosa

Von The Work zum Selbstliebeprozess

Nun fand am 12. Juni der Schnupper-Abend für The Work von Katie Byron statt. 

Während wir die Gedanken der Teilnehmen prüften wie es The Work vorsieht, kam mir eine etwas peinliche Erkenntnis: Das ist gar nicht The Work die ich selber jeweils bei Problemen mit anderen Menschen mache, nein das ist, schon seit längerer Zeit, der Selbstliebeprozess. Dieser ist mir nach meiner Bitte ans Universum um eine einfachere Methode als The Work, quasi zugeflogen. Seither stelle ich bei quälenden Gedanken immer nur diese 4 einfachen Fragen, ganz ohne Arbeitsblatt und der aufwändigen Beantwortung, wie sie The Work vorschlägt. Beide Methoden haben das gleiche Ziel: Sie befreien von belastenden Gedanken und ermöglichen immer mehr sich selbst zu werden. Trotzdem war nichts falsch an diesem  The Work Abend: ich hatte auf Anregung einer Kursteilnehmerin zu einem The Work-Schnupperabend eingeladen und es gab einen Einblick in diese komplexe Methode.

 

Für die nächsten Abende lade ich nun aber dazu ein, den Selbstliebeprozess kennen und anwenden zu lernen, jeweils am 2. Dienstag im September, Oktober, November und Dezember. Mit dem Selbstliebeprozess, der auch von dieser Website runtergeladen werden kann,(selbstsorge.ch/service) wird es möglich sein, auch bei einer grösseren Gruppe alle  Fragen bearbeiten zu können. 

Wahrscheinlich brauchte ich diesen „The Work Abend“ um nun ganz „meiner eigenen Methode“ vertrauen zu können.

Die Einladung zu den Selbstliebeprozess Abenden erfolgt dann über den Newsletter.

Rosa

Freudentanz um Blattläuse

Eine meiner Gartenarbeiten im Frühsommer gilt der Reduzierung von Blattläusen. Vor allem an zwei Rosenbäumchen sitzen diese hartnäckig in Scharen an den Jungtrieben. Spätestens kurz vor der Blüte versuche ich so viele Blattläuse wie möglich zu beseitigen. Dies mache ich vorsichtig einfach mit den Fingern. Dieses Jahr habe ich mir damit etwas Zeit gelassen und wurde belohnt. Als ich gestern zum Blattlaus-Quetschen ans Rosenbäumchen ging entdeckte ich die von mir heiss ersehnten schwarzen Marienkäferlarven. Mindestens 10 krabbelten flink um die Blattläuse herum. Was für ein Glück. Ich musste einen kleinen Freudentanz machen und jauchzte vor mich hin. Das tut gut. Nun hoffe ich, dass sich die Larven kugelrund fressen und sich bald zu kleinen Glückskäfern verwandeln. Seit gestern erfreue ich mich nun auch an Blattläusen im Garten. 

Falls es einmal doch zu viele werden: Ein gutes Hausmittel ausser die Finger gegen Blattläuse ist Milchwasser, was ich im letzten Jahr für die Brombeerblüten brauchte, da ich die zarten Blüten nicht kaputt machen wollte. Man mischt 200 ml Wasser mit 100 ml Milch und sprüht dies bei trockenem Wetter direkt auf die Läuse. Eine Anwendung hat bei mir geholfen und sogar in diesem Jahr sind die Brombeeren lausfrei.

Viel Freude beim Gärtnern und Entdecken.

Ines


Wo ein Wille ist, da ist ein Weg

Auch dieses Zitat steht nicht auf unserer Werbetafel. Es stammt wie The Work von Katie Byron aus dem englischen Sprachraum:

“where is a will, there is a way“ und begleitet mich seit meiner Kindheit. Mit The Work von Katie Byron habe ich einen Weg gefunden, den ich gehen kann um Erwartungen an andere Menschen, die diese nicht erfüllen wollen, loszulassen. Warum ich diesen Weg immer wieder gehe? Weil ich dabei erfahre wie schön es ist die Menschen zu lieben wie sie sind und auch die Welt zu lieben wie sie ist. Mit jeder The Work gelingt mir das ein wenig besser.

 

Manchmal fällt es mir aber schwer den Willen aufzubringen bei schmerzlichen Begegnungen mit anderen Menschen The Work zu machen. Darum war ich dankbar für die Anregung einer Kursteilnehmerin von „Kinder fürs Leben stärken“, im Rhynauerhof. Zentrum für Selbstsorge The Work Abende anzubieten. Zusammen mit anderen zu „Worken“ ist einfach wunderbar und darum gibt es nun die Einladung zum Schnupper The Work Abend. Er  richtet sich an alle Interessierten, ob mit The Work Erfahrung oder ohne.

 

Wann: 12. Juni 2018 um 19.30 bis 21.30 Uhr

Wo: Rhynauerhof. Zentrum für Selbstsorge 

 

Auskunft/ Anmeldung rosa-mueller@bluewin.ch oder 041 931 06 80. 

 

Es braucht keinerlei Vorkenntnisse, nur die Bereitschaft sich auf die vier einfachen Fragen von The Work einzulassen und zu erfahren wie schön es ist seine Erwartungen loszulassen und die Welt zu lieben wie sie ist. Die Teilnahme ist kostenlos. 

Rosa 

Von jeder Wahrheit ist das Gegenteil ebenso wahr

Der Ausspruch von Siddharta im gleichnamigen Buch von Hermann Hesse, schaffte damals, als wir die Sprüche für unsere Werbetafel zusammentrugen, die Hürde nicht. Nun, angeregt durch den Hinweis von Ines auf „ihr“ Hesse Zitat, benutze ich die Gelegenheit den etwas provokativen Spruch in seinem Kontext aufzuschreiben.

Govinda der Jugendfreund von Siddharta, fragt diesen bei ihrem letzten Abschied als alte Männer nach seinen Gedanken  die ihm leben helfen. Siddharta antwortet: „Ich habe einen Gedanken gefunden, Govinda, den du wieder für Scherz oder Narrheit halten wirst, der aber mein bester Gedanke ist. Er heisst: von jeder Wahrheit ist das Gegenteil ebenso wahr! Nämlich so: eine Wahrheit lässt sich immer nur aussprechen und in Worte hüllen, wenn sie einseitig ist. Einseitig ist alles was mit Gedanken gedacht und mit Worten gesagt werden kann, alles einseitig, alles halb, alles entbehrt der Ganzheit, des Runden, der Einheit.“

Wie wahr dieser Gedanke von Siddharta ist, erfahre ich jedes Mal wenn ich bei schwierigen Begegnungen Zuflucht bei the Work von

Katie Byron suche und dabei von meinem Schmerz geheilt werde der meine sturen, lieblosen  Gedanken verursacht hat. Um diese heilende Methode noch mehr Menschen zukommen zu lassen, planen wir bei uns im Rhynauerhof. Zentrum für Selbstsorge regelmässige

The Work Abende. Mehr dazu beim nächsten Mal. Mehr zu The Work auf www.thework.com

Rosa 

Erfrischende Zitate

Im Rhynauerhof-Garten, Richtung Obergrundstrasse gerichtet, steht unsere Werbetafel. Ganz oben befindet sich ein Teil mit Sprüchen, welche wir Frauen vom Vorstand uns einmal ausgedacht oder zusammengetragen haben. Jede Woche tausche ich den Spruch gegen einen anderen aus. Das ist jeweils ein grosses Vergnügen für mich, werde ich doch so immer wieder auch selbst aufmerksam gemacht auf verschiedene Themen rund um das Thema Selbstsorge. Achten Sie sich doch einmal darauf, wenn Sie mit dem Bus oder Auto daran vorbei fahren. Heute ist mir an einem anderen Ort ein Zitat unter die Augen gekommen, was ich hier gern teilen möchte.

"Der wahre Beruf des Menschen ist, zu sich selbst zu kommen." von Hermann Hesse - Damit wünsche ich mir und allen die diesen Blogeintrag lesen einen fantastischen Start in die neue Woche. 

Ines

Gassi gehen ohne Hund

Meine Tochter liebt Hunde über alles. Hunde haben etwas magisches für sie, schon immer. Wir haben einen Kater zu Hause, keinen Hund. Trotzdem waren wir zusammen Gassi. Plötzlich stand meine Tochter vor mir, hielt zwei Bälle an einem Gummi befestigt in den Händen und fragte ob ich mit ihr und den beiden Hunden Gassie gehen würde. Nun ja, ich staunte eine Runde und stimmte dann zu. Jeder nahm einen Gummi-Ball-Hund und wir liefen Richtung Wald. Die Treppen hopsten die runden Hunde so schnell hinunter, dass wir ein Stück hinterher rennen mussten. Am Waldrand konnten sich die Hunde am Bach erfrischen, sie tranken frisches Quellwasser. Dort tauften wir die beiden Hunde dann noch. Schliesslich muss man sie ja rufen können wenn sie einmal zu weit davon springen. Zum Gassi gehen braucht es immer auch ein schwarzes Tütchen von der Hundestation. So eine stand natürlich auf unserem Weg auch, sehr praktisch. So konnten wir uns unterwegs mit ausreichend vielen Tütchen versorgten. Und siehe da, das erste Geschäft liess nicht lang auf sich warten. Wir liefen so weit wie schon lang nicht mehr, sogar im Eiltempo den Berg hinauf. Im Wald achteten wir auch sehr darauf, dass wir die Hunde wieder an die Leine nehmen müssen, wegen dem Wildschutz. Wäre kein Gewitter aufgezogen, welches die Hunde schnell wieder nach Hause flitzen liess, wären wir wohl immer noch Gassi. Ein fantastischer Fantasie-Spaziergang. Den Traum vom Hund erfüllt sich meine Tochter vielleicht wenn sie älter ist, und bis dahin gehen wir in Zukunft sicher noch öfter Gassi - auch ohne Hund.

Ines

Der Lauch der die Bären aus dem Winterschlaf lockt

Dass man den Bärlauch mit samt den Wurzeln ausgraben und alles, Wurzel, Knolle und Blatt als Ganzes geniessen kann, darauf wäre ich nicht gekommen. Die Idee stammt von der leidenschaftlichen Pflanzensammlerin  Franziska Weber. Im Rhynauerhof Garten ist der Bärlauch im Moment noch richtig klein und so habe ich eine Schaufel voll von diesen Enegiebündeln  mit nach Hause genommen, gut gewaschen und in etwas Olivenöl gedünstet. Es schmeckte wirklich herrlich, wenn auch die Wurzeln beim Essen etwas kitzelten. Ich habe die ganzen Pflanzen auch wie Zwiebeln kleingeschnitten und der Tomatensauce beigefügt. Auch da war das Resultat sehr aromatisch und ich fragte mich ob meine Ausdauer  beim Jäten von Scharbockskraut  wohl der Energie vom jungen Bärlauch zu verdanken ist. Bären habe ich im Rhynauerhof Garten bis jetzt keine gesehen, der Bärlauch kann also gefahrlos  ausgegraben werden.

Rosa 

Raus aus der Komfortzone

Das Beste im Ferienlager war früher für mich die Nachtwanderung... Als meine Mann so eine vor einigen Tagen vorschlug war ich skeptisch. Im dunkeln mit den Kindern die Rigi hoch - und das im Winter. Für die Kinder war sofort klar, das wollen wir machen. Sie schnitzten bereits am Nachmittag voller Begeisterung ihre Stöcke zum bräteln an, hatten irrsinnig Freude sich etwas feines im Quartierladen aussuchen zu dürfen. So stapften wir also nach Einbruch der Dunkelheit los und schon nach den ersten 50 Metern waren wir in einer anderen Welt. Die Schneeflocken tanzten um unsere Nase und die Kinder wählten freiwillig den längeren Weg bis zur Grillstelle. Es ging steil bergauf - mit Blick auf die beleuchtete Stadt. Mit einer erfunden Geschichte verkürzten wir uns die Zeit und die bizzaren Eiskristalle verzauberten den Wald. Als das Feuer brannte und wir unser Grillgut auflegen konnten war das Glück perfekt. Der vorbereitete Teig für Stockbrot wollte nicht an den Stöcken halten, wir formten ihn zum Fladenbrot, das war der Hit. 

Mit warmen Bäuchen und einer grossen Zufriedenheit machten wir uns mit 2 Fackeln auf den Rückweg. Wir erzählten uns das Ende unsere Fantasiegeschichte und danach dienten zwei alte Plastiksäcke den Kindern als Schlitten, sodass sie uns fast davon sausten. Überglücklich fielen wir sehr müde ins Bett. 

Dieser kleine Austritt aus der Komfortzone war sehr bereichernd und ist Balsam für Seele und Geist und wird uns noch lang begleiten.

 

Ines

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Ping Pong im Winter

Die Sonne lockte uns gestern in den Garten. Hier steht seit langer Zeit ein massiver Tischtennistisch, der aber von Maurin noch nie beachtet wurde. Gestern wünschte er mit mir Pin Pong zu spielen. Auch Noemi, Maurin‘s Schwester wollte einen Schläger. Nach ein paar Versuchen mit dem Anschlag sagte Maurin fröhlich, dass er noch nie gespielt habe, da er aber Federball spielen könne habe er gedacht er könne das auch. Als er mir mehre Male den Ball direkt zuspielte und sich freute wenn er diesen zurückbekam, sagte ich, dass er auch auf den Tisch aufschlagen könne. Das wisse er schon, er könne es aber nicht. Als ein Ball direkt in seinem Mund landete und ich bemerkte, dass es gut sei, dass er diesen nicht verschluckt habe, mussten wir beide so lachen, dass wir eine Weile nicht weiterspielen konnten. Noemi, die unterdessen am Kletterseil übte, kam zurück und von da an spielten wir zu dritt und hatten es so lustig, dass wir gar nicht merkten wie die Zeit verging. Weil der Ball oft am Boden landete, hatten wir viel Bewegung und gar nicht kalt. Wenn uns aber hie und da ein längerer Pass gelang, freuten wir uns riesig.

Rosa 

The Healing Code und die Chakren

Über einen Monat lang litt ich an hartnäckigem Husten. Keine anderen Beschwerden, einfach nur Husten. Alle Hausmittel, die mir sonst Erleichterung brachten nützten nichts. Erst nach einer Woche begriff ich den Zusammenhang: Es war die neue Form des Healing Codes den ich seit ein paar Monaten täglich anwendete. Im September 2014 schrieb ich an dieser Stelle über den ursprünglichen Healing Code von Alex Lyod und Ben Johnson und was er bewirken könne. Während der täglichen Anwendung kam immer wieder der Input, doch alle meine sieben Chakren mit Energie zu versorgen. Bis ich dies machte. 

Da mich mein Mann immer wieder bat meine Voten und Kritiken liebevoller vorzubringen, wünschte ich mir mit der neuen Variante beim Hals-Chakra mit anderen Menschen liebevoller sprechen zu können, besonders auch bei emotionaler Betroffenheit. Schon bald spürte ich eine positive Veränderung. Mit der Zeit wurde der Husten schwächer und ist nun ganz verstummt. 

Die Anleitung zur neuen Variante des Healing Codes und die Chakren  können Sie unter „Service“ von dieser Website runterladen.

Rosa 

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Auf das Bauchgefühl vertrauen....

 

Im verschneiten Winterwald fand ich plötzlich eine abgesägte Spitze einer grossen Fichte. Aufgestellt sah es fast aus wie ein Weihnachtsbaum, einfach nicht ganz perfekt, eher mager. Für mich war sofort klar, dass diese Baumspitze vor unserem Haus stehen soll, also schleifte ich das verschneite eingeeiste Teil zum Auto. Mein Mann konnte nur die Augen verdrehen. Er sah keinen Baum sondern nur Schnee, Eis, Nadelschmutz und Harz, welches das Auto verschmutzt. Somit stellte ich die Fichtenspitze zurück in den Wald. Daraufhin sprang meine 8-jährige Tochter aus dem Auto und fragte mich, ob ich den Baum gerne möchte? Ich sagte ja. "Also Mama, Wenn man etwas gern möchte muss man es auch machen und wir nehmen jetzt den Baum mit nach Hause". Sie schnappte sich den Baum und schleppte ihn zum Auto. Dabei hob sie ihn so über den Kopf, wie Pipi Langstrumpf ihr Pferd stemmt und sang dazu. Ich danke meiner Tochter, denn ich überhörte in diesem Fall mein Bauchgefühl. Am nächsten Tag holten wir Christbaumkugeln vor, stellten den Baum in den eisernen Staudenknecht welcher im Winter keine Aufgabe hat und schmückten glücklich glucksend unser Bäumchen. Nun habe ich doppelte Freude - am geschmückten Baum und am Staudenknecht, welcher das Bäumchen aufrecht hält. 

Ines

Ein Wurstsalat der allen schmeckt

Sophia kocht ihr Lieblings Menü. 4 Cervelats schön regelmässig geschnitten, dazu viele kleine Essiggurken und Mayo für die Sauce gemischt mit dem Saft der Maiskörner. „Ich mag die Maiskörner nicht im Salat“ meckert mein Mann. Also kommen diese in ein extra Schüsselchen. „Dafür habe ich die Zwiebeln ganz fein geschnitten“, kommt es von der gleichen Adresse. „Zwiebeln mag ich aber gar nicht“. Elina die das Tun ihrer älteren Schwester kritisch beäugt, legt das Veto ein. Also wieder ein extra Schüsselchen für die Zwiebeln und auch für den Käse, der nach Ansicht der Köchin gar nicht zum Wurstsalat gehört. „Wo sind die Nudeln?“ fragt sie. Aha Nudeln müssen auch noch sein. Schnell werden diese gekocht und …nein nicht zum Salat gegeben, sie kommen auch in ein extra Geschirr.

Alle vier sitzen wir am schön gedeckten Tisch. „Ich mag gar keine Cervelats“, sagt Elina. Das finden wir nun so lustig, dass wir vor Lachen fast nicht essen können. Danach aber geniessen wir alle den Wurstsalat, mit oder ohne Wurst. 

Haben wir es diesmal mit der Selbstsorge etwas übertrieben?  Ach was, Hauptsache es schmeckt allen.

Rosa

November Freuden sind gut fürs Gehirn

Das Mittagessen gibt’s draussen, es schmeckt heute doppelt gut. Alle Äste von den geschnittenen Bäumen sind weggeräumt und ich freue mich auf die Garten-Kür am Nachmittag.

Ich teile die zum Teil noch blühenden Stauden und platziere sie neu. Als ich Löcher grabe für die Blumenzwiebeln gucken mich die schon startbereiten Keimlinge vom Scharbockskraut an. Ich muss lachen, sie sehen so lustig aus. Da erscheint aber das Bild von der gelben Blütenpracht vom letzten Frühling und ich zupfe doch ein paar Vorwitzige aus, allein schon weil doch die Krokusse Platz brauchen. Die Zeit vergeht im Flug und ich bin ganz überrascht als es dunkel wird. Na klar es ist ja November. Ich habe es ganz vergessen ob meinem freudigen Tun bei diesem herrlichen Wetter.

Vom Hirnforscher  Gerald Hüter weiss ich, dass Freude und Begeisterung am eigenen Tun, Gestalten und Entdecken unser neuroplastisches Potential im Gehirn immer wieder reaktiviert, also dem altersbedingten Abbau entgegenwirkt. So gesehen sind solche Novembertage geradezu Dünger für mein Gehirn und Selbstsorge pur.

Das neue Buch von Gerald Hüter „Raus aus der Demenz Falle!“ ist eine Fundgrube für alle die ihrem Gehirn Gutes tun möchten. Es  ist ab nächsten Montag in unserer Bibliothek zum Lesen bereit.

Rosa

Kräuterenergie vom Rhynauerhof

 

Das frische Kräuter wohltuend für unseren Körper sind weiss fast jeder. Vor allem in der kalten Jahreszeit geniessen wir jetzt wieder öfter einen warmen Tee und machen es uns zu Hause gemütlich. Eine Kerze dazu und das Wohlbefinden steigt gleich doppelt. Seit 4 Wochen pflücke ich mir einmal in der Woche nach getaner Arbeit im Rhynauerhof einen oder zwei Zweiglein frische Kräuter/Tee vom grossen Kräuterbeet im Garten. Diese/n nehme ich heim und stelle sie in eine schöne Vase mit Wasser, damit sie lange frisch bleiben. Seitdem trinke ich jeden Tag ein grosses Glas Tee, zubereitet mit ca. 3 Stück frischem Ingwer und ein paar frisch gezupfte Blättern Kräuter/Tee. Ich nenne den Tee meinen täglichen Seelenschmeichler, den ich mit allen Sinnen und ganz in Ruhe nur für mich zubereite und geniesse. Und ich bin dankbar dafür. Eine Wohltat für Körper und Geist. 

Ines

 

Selbstsorge ganz praktisch

Unser Ferienkind lebte bis vor kurzem in Singapur. Als wir vorschlugen in den Wald zugehen um Pilze zu sammeln, wollte sie partout nicht mitkommen da es da Füchse, Wölfe und andere gefährliche Tiere hätte. Als wir einwendeten wir würden oft in den Wald gehen und hätten da noch nie einen Wolf oder Fuchs gesehen, war sie bereit uns zu begleiten. Als wir die ersten Pilze fanden, freute sie sich sehr und wurde von einem richtigen Pilzjagdfieber gepackt. Nach zwei Stunden war der Korb voll und wir machten uns auf den Heimweg. Da begegneten wir einer wunderschönen Gruppe von Fliegenpilzen. Unser Ferienkind kannte diese Pilze aus Büchern, dass diese nun aber einfach so im Wald stehen, das konnte sie kaum glauben und sich fast nicht sattsehen. „Gut dass sie giftig sind“, meinte sie „so bleiben sie stehen“. Unsere Maronenröhrlinge schmeckten ihr und sie fand es super, dass man diese einfach im Wald holen kann. 

Rosa Müller-Stocker

Kinder fürs Leben stärken

Mein Kurs im Rhynauerhof diese Woche, an Eltern und Grosseltern gerichtet, beschäftigte sich auch mit Selbstsorge und Selbstliebe und, dass das Wertvollste das wir einem Kind schenken können, seine Erfahrung ist, dass es so wie es ist vollkommen in Ordnung ist. Wenn nichts das es tut unsere Liebe zu ihm unterbricht oder verhindert, kann seine Selbstliebe wachsen und es kann auch anderen Menschen immer mehr mit Mitgefühl begegnen.

Doch wie meistern wir diese grosse Herausforderung im Alltag, wenn Kinder partout nicht das machen was wir gerne möchten, oder etwas wollen, das wir nicht für sinnvoll halten? 

Eine Kursteilnehmerin erzählte, wie sie dieses Problem beim Einkaufen löste, wenn ihre 3.5 Jahre alte Tochter immer wieder dieses und jenes haben wollte. Statt die heissbegehrten Sachen zu kaufen, schauen sie diese gemeinsam an: „Ja diese Schokoladen sehen wirklich schön aus. Mir gefallen die mit den glitzrigen Sternen drauf und welche gefallen dir?“ Die Mutter nimmt sich Zeit, die von der Tochter ausgewählten Sachen anzuschauen. Die Tochter bekommt die Botschaft: „Was mich interessiert, interessiert auch meine Mutter. Ich bin wichtig für sie.“ Die Mutter kauft die gewünschten Sachen nicht,  gibt ihrer Tochter aber die Botschaft, dass es vollkommen in Ordnung  ist sich für die ausgestellten Sachen zu interessieren.

 

Die Welt gehört dem, der sie geniesst

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Lieben was ist

Ein kräftiger Sturmwind hat im Rhynauerhof Garten eine der mächtigen Birken gefällt. Sie prallte mitten auf unsere alte ehrwürdige Magnolie, die uns jeden Frühling mit ihrer Blütenpracht erfreute. 

Als ich das Bild der gestürzten Bäume, das mir Sebastian zur Information sandte sah, dachte ich voller Optimismus: „Mindestens die Magnolie wird zu retten sein.“ Am nächsten Morgen bei einem Augenschein, musste ich der Tatsache ins Auge blicken, dass dem nicht so war. Ich musste mich auch von der Magnolie verabschieden. 

Doch so schnell ging das nicht. Zuerst machte ich mir Vorwürfe: „Den ganzen Frühling machte dir die Birke Sorgen, ihre Blätter waren noch schütterer als letztes Jahr. Hättest du nicht irgendetwas machen können um sie zu retten? Und so weiter und so fort. Doch dann erinnerte ich mich an The Work von Katie Byron und drehte meinen Satz „Die Bäume dürfen nicht umfallen“ um. „Die Bäume dürfen umfallen“ und jetzt gelang es mir über diese einfache Wahrheit zu schmunzeln. Die Bäume fragen mich nicht, sie fallen um ob es mir passt oder nicht. Nun war ich bereit zum vorwärts schauen und schon freue ich mich darauf zusammen mit meinen Vorstandskolleginnen einen neuen Baum zu pflanzen.

Immer wieder wenn ich mit etwas hadere das mir das Leben schwer macht, leistet mir The Work für meine Selbstsorge wunderbare Dienste. Die Energie die zuerst fürs Hadern gebraucht wird, kann wieder fliessen und für neue Taten eingesetzt werden. Unter dem untenstehenden Link finden Sie dazu mehr Informationen.

http://thework.com/sites/thework/downloads/little_book/German_LB.pdf 

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Der Himmel auf Erden

Eine alte Dame holt sich in einem Selbstbedienungsrestaurant eine Suppe. Sie setzt sich an einen freien Tisch, muss aber nochmals aufstehen, weil sie den Löffel vergessen hat. Als sie zurückkommt sitzt ein grosser schwarzer Mann an ihrem Tisch und isst ihre Suppe. Die Frau setzt sich zu ihm und versucht mit ihm zu sprechen. Er versteht sie aber nicht. So nimmt sie ihren Löffel und langt über den Tisch und isst auch von ihrer Suppe. Da schiebt der Schwarze den Topf in die Mitte und sie essen gemeinsam. Sie lächeln sich zu und die anderen Leute beobachten das seltsame Paar, das aus einem Topf isst. Der Schwarze steht auf und holt einen Teller mit Schnitzel und Pommes und stellt auch das in die Mitte und sie essen wieder gemeinsam. Als der Teller leer ist, steht der Schwarze auf, nickt der Frau freundlich zu und geht. Plötzlich schreit die Frau: „Meine Handtasche und mein Pelzmantel sind weg.“ Die alte Frau ist verzweifelt. Als die Polizei kommt, entdeckt jemand an einem anderen Tisch einen Pelzmantel und eine Tasche, auf dem Tisch steht eine Suppe. Sie gehören der alten Frau. Die Frau hat den Tisch verwechselt und nicht der Schwarze hat ihre Suppe gegessen, sondern sie die Suppe des Schwarzen.

In Anlehnung an. Peter Bichsel. Über Gott und die Welt.

 

Unterschied von Himmel und Hölle

Ein Schüler wandte sich an einen Weisen und  fragte ob er ihm den Unterschied zwischen Himmel und Hölle erkläre.

Der Weise liess sich erweichen und nahm den Schüler mit tief ins Innere des Universums. Sie sahen dort Menschen an einem sehr grossen, runden Tisch. Jeder hatte einen Löffel in der Hand mit einem zwei Meter langen Stiel. Damit vermochten die Leute einen grossen Topf in der Mitte des Tisches zu erreichen. In diesem Topf befand sich ein köstliches Gericht. Wer es nur schon roch, war entzückt von der Aussicht, von diesem Gericht zu essen. Die Menschen schafften es aber nicht, ihre langen Löffel zum Mund zu führen und mussten Hungers sterben. Der Schüler erkannte, dass sie sich in der Hölle befanden.

Der Weise und sein Schüler wanderten weiter und kamen in einen Raum mit derselben  riesigen Runde von Menschen um einen Tisch versammelt. Dasselbe köstliche Gericht stand in der Mitte des Tisches und auch diese Leute hielten zwei Meter lange Löffel in den Händen. Doch hier im Himmel waren alle glücklich und lachten. Die Menschen vergnügten sich damit einander zu füttern.

In Anlehnung an. Steven Harris. Nicht tun. Ein Leitfaden zur inneren Freiheit.

 

(Un)Kräuter lieben lernen

Lange bevor man von der Existenz von Vitaminen wusste, suchten an Skorbut (Scharbock) erkrankte Seefahrer, wenn sie an Land kamen, das Vitamin C haltige Scharbockskraut. 100 g Frischpflanzen enthalten ca. 150 mg Vitamin C und halfen den Seefahrern beim Gesundwerden. Der Geschmack des Scharbockskrauts ist pfeffrig scharf und ich gebe diese aromatischen Blättchen meistens den ganzen Monat März dem Salat in kleinen Mengen bei. Sobald die gelben Blüten erscheinen sollte die Pflanze nicht mehr für Wildgerichte verwendet werden. Jetzt ernte ich Blätter und Blüten und trockne sie. Immer wenn meine Füsse etwas murren, weil ich wieder zu lange in groben Garten- oder Wanderschuhen unterwegs war, bekommen sie am Abend ein warmes Fussbad mit einem Aufguss von Scharbockskraut. (2 Esslöffel Kraut mit kochendem Wasser übergiessen, 10 Minuten ziehen lassen und dem Badewasser beigeben). Das Scharbockskraut wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd und wenn es auch weiss, dass es die Gärtnerin gerne aus dem Garten vertreiben möchte, dient es trotzdem ihrem Wohlbefinden. 

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Pane e Tulipani

Schon der Klang des Titels dieses Films führt mich an einem kalten Regentag wie heute mitten ins malerische, warme Venedig. Die beiden Hauptdarstellenden Rosalba (Licia Maglietta) und Fernando (Bruno Ganz) sind zwar erst auf den zweiten Blick Vorbilder in Selbstsorge, dann dafür aber gründlich. Rosalba, eine italienische Hausfrau wird von ihrer Reisegesellschaft in der Raststätte vergessen und benutzt die Gelegenheit sich auf eigene Faust Venedig anzuschauen. Mangels Geld wird sie vom romantischen Feingeist und Kellner Fernando in dessen Wohnung einquartiert. Rosalba findet den Job ihrer Träume bei einem schrulligen Blumenhändler. Dank ihrer fröhlichen und liebenswerten Natur findet auch Fernando wieder zu neuem Lebensmut und ungeahnter Tatkraft.

Wer Lust hat sich einen Regentag zu verschönern oder eine melancholische Stimmung beseitigen möchte, findet den DVD in unserer Bibliothek zum Ausleihen: Brot und Tulpen so heisst der deutsche Titel. Trotzdem auf Italienisch.

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Gioachino Rossini sei Dank

Das Wochenende mit den drei Enkelkindern war herrlich… aber anstrengend und so habe ich mir am Sonntagabend vorgenommen den heutigen Montag frei zu nehmen und nur das Nötigste zu erledigen. Mein Vorsatz kam mir aber erst am frühen Nachmittag wieder in den Sinn und um es diesmal besser zu machen, legte ich gleicheine CD mit Ouvertüren von Gioachino Rossini auf. Diese Musik hat immer eine wunderbare Wirkung auf mich: Ganz gleich was ich gerade mache, ich lasse das sein und fange an zu tanzen. Genau genommen bewege ich mich einfach nach der Musik und werde immer unbeschwerter und fröhlicher. Die Müdigkeit ist verflogen und ich weiss gar nicht mehr, warum ich mir für heute einen freien Tag wünschte …

 

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Thymian wärmt von innen

Wenn unsere Kinder im Winter zu lange an der Kälte waren, bekamen sie am Abend ein Thymianbad. Die öligen Blätter können das ganze Jahr geerntet werden. Wenn diese mit Wasser aufgekocht und dem Badewasser zugesetzt wurden, war die Wirkung jedes Mal verblüffend: Das kränkelnde Kind verliess die Badewanne zwar müde aber zufrieden und zusammen mit einem erholsamen Schlaf kehrten die Lebenskräfte wieder zurück.

 

Die Erklärung von der wunderbaren Wirkung des Thymians fand ich vor kurzem in den Weleda Nachrichten. Laut Michael Straub, dem Leiter des Weleda Heilpflanzen-Gartens in Witznau bei Schwäbisch Gmünd gibt der Thymian die Wärme, die er durch das Sonnenlicht empfangen hat weiter, so als würde diese den Körper von innen schützend auskleiden. Und das Beste daran ist, dass uns diese wunderbare Pflanze ihre Heilkräfte auch im Winter zur Verfügung stellt. Dann wenn wir diese gespeicherte Wärme am meisten brauchen. Der Thymianstrauch im Rhynauer Kräuterbeet gibt gerne von seinen Blättern ab. Rezept für eine Tasse Tee: Ein paar Thymianspitzen mit kochendem Wasser überbrühen und nach etwa 5 Minuten trinken und spüren wie die Wärme zurückkommt. 

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Wenn ich wütend bin

Ich lasse jeweils die verblühten Stockrosen im Garten über den Winter stehen, auch wegen der Vögel. Sie lieben die Samen und es sieht lustig aus wenn sie auf den dürren Stängeln turnen. Dieses Jahr hat der Gärtner unserer Nachbarn alles „razzekahl“ abgeschnitten. Als ich das Ergebnis seiner Ordnungsliebe sah, spürte ich eine Riesenwut in mir aufsteigen. Vielleicht etwas besser zu verstehen, weil ein anderer Nachbar im Sommer meine wunderschöne weisse Clematis bodeneben abschnitt, weil er glaubte, die Clematis sei eine Winde, die seine Pflanzen bedrohe.

Auf jeden Fall brauchte ich diesmal dringend meine Notfallmassnahme gegen Wutanfälle:

 

Beide Hände zu Fäusten schliessen und während dem Zusammendrücken die Wut im Körper spüren. Erst loslassen, wenn die Wut wirklich gespürt wurde und langsam nachlässt. Nun die Hände öffnen und die Handflächen wie Schalen halten und geniessen, dass die Wut vorbei ist. Zuletzt die Hände auf die Herzgegend legen und die wieder gefundene Freude mit jedem Atemzug zum Herzen bringen.

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Gedicht zur Selbstsorge

Das untenstehende Gedicht habe ich von meiner Vorstandskollegin Ines Neubauer geschenkt bekommen. Es drückt genau das aus was ich mit diesem Blog, zusammen mit Ines, fördern möchte: Dass sich immer mehr Menschen, Stück um Stück (er)finden und das Leben führen das sie sich wünschen.

 

Du entscheidest

 

Du entscheidest, wer du in Zukunft sein wirst.
Aber dazu musst du auf dich achten, musst dich suchen, finden und wieder neu suchen.
Es gibt noch Bereiche in dir die voller Geheimnisse sind.
In dir schlummern Kräfte, die eingesetzt werden wollen.
Es gibt Gedanken in dir, die sich noch verstecken und auf ihre Zeit warten.
Die Möglichkeiten, die vor dir liegen, sind unbegrenzt.
Aber wenn du das tust, was du begriffen hast und was möglich ist,
wirst du dich erweitern und das Leben führen, das du als lebenswert empfindest.
Es ist an dir, dich Stück um Stück zu erfinden.
Ulrich Schaffer

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Das Herz braucht Freude

Nach meiner Erfahrung ist Freude etwas vom Besten für die Gesunderhaltung von Herz und Kreislaufsystem. Damit mir dieses Lebenselixier immer zur Verfügung steht, mache ich hin und wieder eine Freudenmeditation: Ich lege mich an einem Ort wo ich möglichst ungestört bin auf eine angenehme Unterlage, stütze Kopf und Kniekehlen mit einem Kissen und denke beim Einatmen an etwas das mir Freude bereitet. Beim Ausatmen bringe ich diese Freude in Gedanken zu meinem Herzen. Ich stelle mir dabei ganz konkret vor wie diese Freude in mein Herz eindringt und die verschiedenen Bereiche des Herzens belebt. Wenn meine Gedanken abschweifen kehre ich wieder zurück und bringe mit meinem Atem immer noch mehr Freude in mein Herz. Mit der Zeit verteilt sich die Freude vom Herzen ausgehend über den ganzen Körper. Nach einer Viertelstunde bleibe ich noch etwas liegen und geniesse diesen angenehmen Zustand um dann ausgeruht und erfrischt aufzustehen.

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Lachen ist die beste Medizin

Zwei unserer Enkelkinder lieben im Moment Witze über alles. Um ihnen eine Freude zu machen, sammle ich nun Witze und sende sie Ihnen hin und wieder per Post. Heute zum Beispiel diesen:

Die Mutter zu Leonardo: „Die Oma hat nächste Woche Geburtstag. Hast du eine gute Idee was wir ihr schenken könnten? Irgendetwas das gut zu ihr passen würde.“ Leonardo strahlt: „Das ist ganz einfach, schenken wir ihr doch einen Faltenrock.“

 

Mir fällt auf wie gut auch mir das Lachen über die vielen Witze tut und falls ich zum nächsten Geburtstag nun einen Faltenrock bekomme, würde ich mich freuen und herzlich über die gute Geschenks Idee lachen. 

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Das Gehorchen erleichtern

Anders als ihr Bruder freut sich unser kleines Ferienmädchen gar nicht über die Ankunft des abholenden Vaters. Vielleicht geht es ihr einfach zu schnell und sie mag noch nicht Abschied nehmen, auf jeden Fall tut sie ihr Missbehagen dem Vater schmollend kund. Als er sie bittet vor der Fahrt noch aufs WC zu gehen, sagt sie trotzig „nein“ und schaut ihn herausfordernd an. Auf unsere Einfühlung reagiert sie in keiner Weise. Sie will einfach nicht das was wir wollen und fühlt sich wunderbar mächtig. Die Zeit drängt und da erinnere ich mich, dass sie von unserem Nachtlicht so fasziniert war und wünschte es mit nach Hause zu nehmen, was ich aber ablehnte mit dem Hinweis, sie könne es beim nächsten Besuch wieder benützen. Nun hole ich es ihr und biete ihr an es bis zum nächsten Mal auszuleihen. Sie strahlt, geht aufs WC und steigt ins Auto ein. Das war zwar meinerseits nicht konsequent im Handeln, dafür in der Selbstliebe. 

Für jemanden ein Fussbad zubereiten ist eine Form von Liebe

Wenn unsere Enkelkinder gegen Abend ein wenig weinerlich werden, bekommen sie ein Fussbad angeboten. Bei schönem Wetter bringen wir das Becken mit körperwarmem Wasser in den Garten oder noch mehr lieben sie es im grossen Trog in der Küche die Füsse zu baden. Fussbäder wirken durchblutungsfördernd, erwärmend, entspannend, beruhigend, schleimlösend, schmerzlindern und unterstützen die Selbstheilung. Mit den Badezusätzen kann die Wirkung des Bades noch in die eine oder andere Richtung verstärkt werden. Die Kamille, die es im Moment in unserem Garten im Überfluss gibt, unterstützt Kinder wenn sie sich nach Geborgenheit sehnen, übertrieben angreifbar sind, sehr schmerzempfindlich oder reizbar und bei jeder Kleinigkeit ärgerlich und ungeduldig werden. Einfach eine Handvoll Kamillenblüten mit kochendem Wasser übergiessen, 10 Minuten ziehen lassen und dem Badewasser zugeben. Da Kind bestimmt die Länge des Bades. Nach dem Bad die Füsse liebevoll trocken und eventuell mit Kamillenöl leicht einmassieren.

Rezept unter: Kamille für die Selbstsorge

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Gedanken sind mächtig

Am letzten Samstag war bei uns im Rhynauerhof „Offener Garten“. Die Wetterprognosen waren schlecht. Meine Gedanken liessen sich davon aber nicht abschrecken: Ich sah die Menschen im Garten wandeln, draussen Kaffee trinken und Kuchen essen und als Krönung unsere Mitglieder nach der Generalversammlung den Apéro im Garten geniessen. Auf telefonische Anfragen im Vorhinein, ob der „Offene Garten“ auch bei Regen stattfinde, antwortete ich zustimmend: „ ja, der „Offene Garten“ findet auf jeden Fall statt“. Als ich dann am Samstagnachmittag nach Luzern fuhr, regnete es in Strömen. Doch ab 16.00 Uhr war es trocken und unser ganzes Programm konnte, wie ich es mir in Gedanken vorgestellt hatte, durchgeführt werden.

 

Warum ich das schreibe? Weil ich Sie ermuntern möchte auf Ihre Gedanken zu achten. Sie sind genau wie Gefühle reine Energie und können viel bewirken. Wenn also irgendetwas passiert ist, dass mich traurig macht, gebe ich dieser Trauer eine Weile Raum. Dann aber suche ich irgendetwas das mich freut und sofort unterstützen mich meine Gedanken und Gefühle mit der Energie der Freude.

 

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Selbstliebe ist, wenn ich mein schlechtes Gewissen beruhigen kann

Am Pfingstmontag braten und essen wir die Würste am Abend trotz kaltem Wetter draussen. Nachher will Julian mit mir ein spezielles Fangis machen: Jeder sitzt in einem Hängesessel die am Nussbaum befestigt sind und versucht den andern während dem Schaukeln mit den Füssen zu berühren. Julian liebt dieses Spiel über alles. Leider sind die Sessel aber von seinen beiden Schwestern besetzt. Später erledige ich allerlei im Haus und erst beim Verabschieden sehe ich Julians betrübtes Gesicht und denke: „Schade jetzt ist es zu spät für unser Fangis.“ Oder doch nicht! Schon sitzen wir in den Sesseln und los geht das wilde Spiel. Es dauert nur wenige Minuten, hat uns beiden aber enorm Freude gemacht.

 

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Köstliches und Gesundes aus dem Rhynauer Garten

Die Natur liebt es wenn wir ihre Geschenke annehmen und diese für unsere Selbstsorge brauchen. Zum Beispiel der Bärlauch: Seine Wirkstoffe unterstützen den Körper dabei sich vor Herz- Kreislaufkrankheiten zu schützen. Gedörrt kann er den Speisen in kleinen Mengen beigemischt werden, das ganze Jahr.

Aus den Blättern der Winterlinde, die gleich neben den Parkplätzen steht, kann man einen herrlichen Salat machen. Wer im milden Salat die Bitterstoffe vermisst, fügt ein paar zarte Blätter des Löwenzahns bei. Herrlich schmecken die jungen, zarten Lindenblätter auch im Risotto. Einfach ganz zuletzt in den Risotto rühren.

 

Wenn sich der Löwenzahn gar zu sehr ausbreitet, sammle ich die Knospen die möglichst nahe an der Pflanzenbasis sitzen und gleichmässig grün gefärbt sind. Beim Braten in Oliven- oder Kokosöl bekommen sie eine schöne dunkelbraune Farbe. Dann wir mit etwas Weisswein abgelöscht und nach Belieben gewürzt. Lauwarm als Vorspeise geniessen.

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Bachblüten für die Selbstsorge

Die Bachblüten und ihre wunderbare Heilwirkung wurden vom englischen Arzt Dr. Edward Bach gefunden. Er suchte nach einer einfachen, natürlichen Heilmethode, um seinen leidenden Patienten zu helfen. Oft waren es neben den körperlichen Krankheiten die seelischen Nöte, die den Patienten von Dr. Bach zu schaffen machten. Die 38 Pflanzen helfen unter anderem bei Ängsten, Überforderung, Wut, bei Niedergeschlagenheit und Energielosigkeit. Sie vertragen sich sehr gut zusammen mit herkömmlichen Medikamenten und die Blütenmischungen sind leicht selber herzustellen. Neu stehen bei uns in der Bibliothek ein Set der 38 Urtinkturen und 2 Urtinkturen für Notfalltropfen mit allem Zubehör für die Herstellung der Blütenmischungen. Auch die geeignete Literatur zum Finden der Blüten und eine genaue Anleitung sind vorhanden. Die Bachblüten stehen allen Interessierten während den Öffnungszeiten des Chinderkafis gratis zur Verfügung. Bei Fragen gebe ich gerne Auskunft: r.mueller@rhynauerhof.ch.

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Vergänglichkeit

Mit Freude kreativ tätig sein und Veränderung erfahren

 

 

Bei uns hatte es letzte Woche noch etwas Schnee und so baute ich zusammen mit unserem Ferienkind eine ganze Schneefamilie. Nur eines war wichtig, genügend Schnee finden und daraus diese lustigen Figuren formen. Ich liess mich anstecken vom kindlichen Eifer und wurde dabei selber wieder zum Kind. Wir kümmerten uns weder um nasse Kleider noch um kalte Hände, sondern schafften immer noch grössere Schneekugeln herbei bis die Schneeleute zu unserer Zufriedenheit dastanden. Ausgerüstet mit Rüblinasen, Steinzähnen und alten Hüten sahen sie prächtig aus. Als sich dann am nächsten Tag die Sonne zeigte, bangten wir zuerst um unsere Kunstwerke. Doch dann trösteten wir einander: „Wenn sie schmelzen bauen wir beim nächsten Schnee wieder Neue“. Wider Erwarten blieben sie stehen und werden gerade jetzt wieder mit neuem Schnee zugedeckt und erreichen bald ihre ursprüngliche Grösse.

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Ein Fest feiern

Der letzte Tag unseres Besuchs in Singapur. Eva, unsere Enkeltochter wünscht sich nochmals miteinander zu tanzen und zu singen. Hwee Khee, die Frau unseres Sohnes Thomas spielt die Kinderlieder aus der Schweiz auf dem Klavier, dass man dazu prächtig tanzen kann. Für Eva ist es lustig, dass wir, mein Mann und ich diese Lieder auch singen können und so brausen wir durch Stube und Küche und schmettern „Det äne am Bärgli, det stoht e wissi Geiss“ und vieles mehr und tanzen dazu bis wir vor lauter Durst eine Pause machen müssen um dann wieder mit neuen Elan den Fuchs der die Gans gestohlen hat, zu besingen. Wir werden immer ausgelassener und lachen aus lauter Freude über unser Zusammensein. Die fröhliche Stimmung und die vertrauten Lieder begleiteten uns noch im Flugzeug und bis heim in die winterliche Schweiz.

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Schneeflocken

 


Wende ich den Kopf nach oben:
Wie die weißen Flocken fliegen,
Fühle ich mich selbst gehoben
Und im Wirbeltanze wiegen.
Dicht und dichter das Gewimmel;
Eine Flocke bin auch ich. -
Wie viel Flocken braucht der Himmel,
Eh die Erde langsam sich
Weiss umhüllt?
Klabund (Alfred Henschke), dt. Schriftsteller,
1890-1928

 

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Fehler machen und trotzdem geliebt werden

Meine Enkeltochter hat sich furchtbar über ihren Bruder aufgeregt. Er ist ihr unabsichtlich mit dem neuen Maserati ans Knie gefahren und niemand hat ihren Schmerz genug ernst genommen. Sie beschimpfte uns alle ziemlich grob und tobte dann aus ihrem Zimmer, wohin sie floh, immer noch weiter. Nach einer Weile ging ich zu ihr und sagte ihr, dass ich mich freuen würde, wenn sie wieder zu uns in die Stube käme. Etwas scheu stand sie etwas später an der Tür und gesellte sich dann wieder zu uns. Sie merkte, dass es für uns völlig in Ordnung war einmal auszurasten und dass niemand sie deswegen weniger liebte. Ich machte als Kind diese Erfahrung nicht. Meine Mutter war sehr nachtragend und meine Geschwister und ich wurden für Fehler tagelang mit Liebesentzug bestraft, eine damals weit verbreite Erziehungspraxis.  Dafür geniesse ich es heute doppelt, wenn mich jemand trotz meiner Fehler mag und ich freue mich auch wenn ich anderen Menschen das Gefühl geben kann, dass sie total in Ordnung sind, auch wenn sie Fehler machen. 

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Selbstsorge nützt allen!

Das sei nicht Selbstsorge was Frederick mache,  bekam ich als Antwort auf meine letzte Geschichte zu hören. Frederick könne nur Sonnenstrahlen und Farben sammeln weil seine „Gspändli“ für ihn Futter für den Winter sammelten, sonst würde er elend verhungern. Dem stimme ich zu, dass Frederick die Anderen braucht. Das Geheimnis der Selbstsorge ist eben das Vertrauen, dass ich durch die Art wie ich für mich selbst sorge mit anderen in Verbindung komme und so von meinem Sammelgut abgeben kann und dafür vom Sammelgut der anderen etwas bekomme. Ich begegne ihm immer wieder diesem Vorwurf, dass Selbstsorge egoistisch sei. Da ich aber die Erfahrung mache, dass ich, seit ich immer besser für mich sorge, mehr abgeben kann, begegne ich diesem Vorwurf mit Nachsicht und warte geduldig, dass sich immer mehr Menschen für die Selbstsorge begeistern. 

„Fredericken“

Im November sammeln wir Sonnenstrahlen für die grauen Wintertage. Ja genau, wie Frederick, die kleine Maus im gleichnamigen Kinderbuch von Leo Lionni. Von unserer Haustüre weg steigen mein Mann und ich hoch bis zum Waldrand. Es ist Nachmittag und die Sonne lässt all die farbigen Sträucher und Bäume noch strahlender erscheinen. Die Wiese ist trocken und wir wandern wie immer im November dem Waldrand entlang  Richtung Beromünster und geniessen die farbige Pracht in ihrer ganzen Fülle und Grosszügigkeit. Wir tanken Sonnenlicht und bunte Farben und freuen uns ob diesem herrlichen Gefühl den Speicher für den Winter füllen zu können.  „Fredericken“ bedeutet aber nicht nur zu sammeln, sondern  auch einander in der grauen Winterzeit an den gefüllten Speicher zu erinnern.

Frederick von Leo Lionni habe ich letzten Samstag im Antiquariat entdeckt, ein ungebrauchtes Exemplar, nicht so zerlesen wie unseres. Ich bringe es in die Bibliothek in den Rhynauerhof und behalte das viel gelesene.

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Lust am Lernen- ein Leben lang

Maurin ist gut 4 Jahr alt und möchte seinem anderen GROSSMAMI einen Brief schreiben. Er hat in Eigenregie schon die Namen von Freunden  schreiben gelernt und setzt nun für dieses schwierige Wort die ihm schon bekannten Buchstaben ein. Das M schreibt er verkehrt und so erscheint es als W. Zusammen überlegen wir, was da zu machen sei. Da der Grosspapi von Maurin Werner heisst wird das Wort flugs in GROSSWERNER umgeändert, er bekommt nun halt diesen Brief und wir amüsieren uns köstlich über seinen neuen Namen. Nach einem sonnigen Tag mit schaukeln, klettern, hämmern und Gartenarbeit begegnen wir am Abend in Mascha Kalékos Kinderbuch „Wie’s auf dem Mond zu geht“ wieder dem W und freuen uns über das Wiedersehn.

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Ein Mudra das hilft mit Wut umzugehen

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Ringelblume die Helferin bei Hautproblemen

Im Kräuterbeet des Rhynauerhofs blühen im Moment die orangen und gelben Ringelblumen. Sie eignen sich gut, um auch zusammen mit Kindern, eine Medizin herzustellen.
Für die Herstellung der Ringelblumentinktur pflückt man an einem sonnigen Spätvormittag eine Handvoll geöffneter Blüten, gibt diese in ein Glas mit weitem Hals und deckt die Blüten mit 0.5 Liter 45%igem Alkohol zu. Nun kommt das Glas an die Sonne und wird täglich durchgeschüttelt. Nach 14 Tagen abseihen und in braune, kleine Flaschen, eventuell mit Tropfenzähler, abfüllen. Beim nächsten Sturz ein getränktes Tüchlein (1 paar Tropfen Tinktur mit abgekochtem Wasser mischen) auf die Wunde legen und dann mit einem Pflaster oder bei einer grösseren Wunde einem Verband zudecken.  Diese Kompresse mit Ringelblume wirkt desinfizierend, reinigt die Wunde und verbessert die Bildung der ersten feinen Gewebeschicht. Hilft auch bei Ekzemen und sonstigen Hautstörungen.


(Aus: Wickel & Co. Bärenstarke Hausmittel für Kinder. Ursula Uhlemayr. Urs-Verlag DE-Oy-Mittelberg.)

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Selbstbestimmung

Immer  mal wieder ertappe ich mich dabei, dass ich Anerkennung  und Lob von Andern erwarte. Immerhin fällt es mir auf und ich kann es liebevoll wahrnehmen und mich in Zukunft wieder besser um mich und meine Bedürfnisse kümmern. Konkret sieht das heute so aus, dass ich mir genügend Zeit für meine morgendlichen Hui Chun Gong Übungen nehme, diese richtig geniesse und spüre wie sie mir gut tun. Nun schreibe ich voller Freude diesen Blog und fühle mich dabei mit so vielen Menschen verbunden, die wie ich auf dem Weg sind zu mehr Selbstsorge und Selbstliebe. Nachher lese ich zur weiteren Anregung im Buch „Sinnes-Welten“ von Wolfgang Auer über Sinne entwickeln, Wahrnehmung schulen. Eigentlich ist es ein Buch das erklärt wie Kinder mit Freude lernen. Ich entdecke aber während der Lektüre, dass es mich auch dabei unterstützt mit noch mehr Freude zu leben.

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Wenn Kinder an unseren Kräften zehren

Immer dann wenn es uns wie zu viel wird mit unseren Kindern, wenn unsere Kräfte nicht zu reichen scheinen für eine liebevolle Begleitung, dann ist es Zeit für eine Selbstsorge-Zeit:
Suche dir einen Platz wo du für 15 Minuten ungestört bist und lass dich auf eine bequeme Unterlage nieder. Geh in Gedanken an einen wunderschönen Ort in der Natur, ob der real oder in deiner Fantasie existiert ist unwichtig. Führe deine Gedanken nun zurück zu einer Situation in der du es gut hattest mit dem momentan schwierigen Kind. Verweile beim damaligen schönen Zusammensein so lange bis du ganz erfüllt bist von Wohlbehagen, Glück und Freude über dieses Zusammensein. Dann verbinde dich mit deinem Atem und verteile mit dem Ein- und Ausatmen die empfundene Freude in deinem Körper, so dass jede Zelle davon getränkt wird. Bleibe noch eine Weile liegen und geniesse die Zeit die du ganz für dich hast. Öffne dann deine Augen und komme langsam wieder zurück in den Alltag.

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Bärlauch vom Rhynauerhof-Garten 

Ich selber esse die Blätter des Bärlauchs selten frisch. Viel lieber mag ich sie getrocknet, weil so der Eigengeschmack der Speisen erhalten bleibt und nicht vom intensiven Bärlauch-Aroma übertönt wird. Jetzt, vor der Blüte, ist die beste Zeit zum Sammeln und Dörren. Im Moulinex zerkleinert und in Gläser abgefüllt, habe ich den ganzen Winter die gesunden Eigenschaften des Bärlauchs zur Verfügung. Aus meiner Erfahrung hilft er auch getrocknet beim Verdauen und die so unterstützen Verdauungsorgane danken es mir mit Wohlbefinden. Der intensive Geruch des Bärlauchs hat aber durchaus auch Vorteile: wenn die Blätter beim zerreiben knoblauchartig duften, dann ist es bestimmt Bärlauch und jede Verwechslung mit Maiglöckchen oder anderen Pflanzen kann ausgeschlossen werden.

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Kleiderfreuden

Jedes Jahr an der Fastnacht staune ich über die wunderschönen Kostüme und über die unglaubliche Kreativität der Menschen, die diese Gewänder zum grossen Teil selbst hergestellt haben. Es macht so viel Freude diese Vielfalt zu betrachten. Warum nur frage ich mich, wenn ich nach der Fastnacht durch die Strassen gehe, ist in den anderen Zeiten des Jahres so wenig von dieser Fülle zu sehen? Da man ja bekanntlich niemanden ausser sich selbst ändern kann, machte ich am Samstag für den Marktbesuch mal einen Selbstversuch und kombinierte zu meinem schwarzgrauen Faltenjupe vom Kleidertausch eine violette Jacke und dazu den Schal mit den 5 verschiedenen Blautönen, zusätzlich den selbstgemachten Vulkanhut, die Stulpen und die Strumpfhosen alles auch in diesen Blautönen. Mein Mut zur Kreativität bei der Kleiderwahl hat sich als wahre Selbstliebe entpuppt: Noch nie schenkten mir bei meinem Gang durch den Gemüsemarkt so viele Menschen ein Lächeln. 

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Ja statt nein

Naomi Aldort, von der ich immer wieder über die einfühlende Begleitung von Kindern lerne, empfiehlt Kindern  auch dann mit Aufmerksamkeit  zu begegnen, wenn sie etwas tun, das wir nicht gutheissen können. Indem wir unsere Intervention mit Ja, statt mit Nein beginnen, sind wir gezwungen eine positive Lösung zu finden. Zum Beispiel: Ja, du willst dieses Buch zerreissen, hier hast du eine Zeitschrift, die du zerreissen kannst. Oder: Ja ich sehe, dass du den Schneemann  den dein Bruder gebaut hat zerstören willst, gehen wir zur grossen Schneemauer und machen da ein Loch rein? Ich habe dieses Ja statt Nein ausprobiert und war überrascht von der Wirkung: das betroffene Kind fühlt sich nicht brüskiert  und die Stimmung blieb friedlich.

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Selbstsorge ganz praktisch

Die folgende Selbstsorge-Geschichte verdanke ich meinem Nachbarn Alois. Er wurde im Kreisel in Sempach von einem eiligen Chauffeur einer Packetverteilungs-Firma gerammt. Der Chauffeur, mit ausländischem Namen, anerkannte seine Schuld. Als Alois die Polizei rufen wollte, bat ihn der fehlbare Chauffeur stattdessen mit ihm zum Garagier seines Vertrauens zu fahren und mit dessen Unterstützung die Sache mit der Versicherung zu regeln. Alois war einverstanden, schoss noch schnell ein Foto von Auto und Chauffeur und lotste den erleichterten Chauffeur nach Neudorf. Der Garagier erledigte die Formalitäten zu Händen der Versicherung und alles wurde zur vollsten Zufriedenheit von Alois ausgeführt. 

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Selbstsorge und das Weihnachtsfest

„Wir haben die Geschenke zu Weichmachten abgeschafft“, erklärt mir eine gute Bekannte. „Nichts als Stress und danach die Enttäuschung, wenn sie es dann trotz allem studieren nicht getroffen, oder selber etwas Unpassendes bekommen habe“. Mir selber macht das Schenken und beschenkt werden Freude. Besonders schön ist es wenn mir etwas wirklich Passendes anläuft oder wenn ich mal unter dem Jahr einen Wunsch aufschnappe und diesen dann erfüllen kann. Ja ich weiss ich habe alles was ich brauche. Aber vielleicht ist es gerade dieses Überflüssige, das ich trotz aller Selbstsorge für mich nicht kaufen würde, dass ich mich über die erhaltenen Geschenke so freue und nicht darauf verzichten will. 

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Das Gute sehen, trotz widriger Umstände

Statt in den Rhynauerhof, fährt mein Auto heute nur bis zur Pauluskirche. Dort steht es still, mitten auf dem Fussgängerstreifen. Zwei hilfsbereite Männer packen freundlich an, damit mein Verkehrshindernis gefahrlos stehen bleiben kann, bis die angeforderte Hilfe eintrifft. Ich bin so dankbar! Hier an der ruhigen Moosmattstrasse ist der beste Ort für eine Panne: Nicht an der vielbefahrenen Obergrundstrasse und nicht im Sonnenberg- oder Reussporttunnel ist mein Auto stehen geblieben. Es kann ohne jemanden  zu behindern aufgeladen und zum Reparieren gebracht werden. Alles was ich für diesen Nachmittag geplant hatte, konnte ich trotzdem noch ausführen. Einfach wunderbar.

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Was mir wirklich Freude macht

Der Weg schlängelt sich die Schlucht hinauf. Das Wasser der Reuss sprudelt so laut, dass von den Autos nichts zu hören ist. Der Aufstieg von Göschenen nach Andermatt ist eine meiner liebsten Wanderungen. Besonders jetzt im Spätherbst ist es für mich ein ganz besonderes Vergnügen, zusammen mit meinem Mann der meine Vorliebe teilt, auf dieser geschichtsträchtigen Route unterwegs zu sein. Nach der Teufelsbrücke müssen wir uns den Durchgang bei einer Baustelle richtig erschmeicheln. Um diese Zeit wandert doch hier niemand! Wenn es uns aber Freude macht! Je mehr Fortschritte ich mit meiner Selbstsorge mache, desto wichtiger ist mir dieser Umstand: dass es Freude macht. Auch das köstliche Mittagessen im schwarzen Bären in Andermatt und der Verdauungsspaziergang auf den sonnigen Nätschen: pure Freude.

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Meine Gedanken bestimmen mein Leben

Meine Vorstandskollegin Ines berichtet per Mail von einem Missgeschick beim Parkieren im Rhynauerhof. Zwei von ihr eingeladene Frauen verwechseln in der Dunkelheit die Wiese vor dem Haus mit dem Parkplatz, was der Wiese nicht gerade gut bekam. Ich spüre Ärger: „Können denn diese Frauen nicht schauen wo sie hinfahren, für etwas hat doch ein Auto ein Licht, nämlich, damit man sieht, ob man auf einem Kiesplatz oder auf einer Wiese fährt.“ Während ich meinen Gedanken lausche geht mein Blick zu meiner Anschlagtafel. Ich lese den von mir aufgehängten Spruch: „Je freundlichere und liebevoller ich denke, desto mehr Freude und Liebe ziehe ich in mein Leben.“ Ich muss lachen, gerade liebevoll waren meine Gedanken nicht. Mein Ärger ist wie weggeblasen. Ich überlege, ganz versöhnt mit den ungeschickten Frauen, wie die Wiese am besten wieder instand gestellt werden kann.

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Dafür habe ich Zeit!

„Ja, wenn ich dann mal Zeit habe, dann mache ich das auch.“ Das sagte mir eine liebe Freundin, als sie die Anleitung für den Bauchwickel gelesen hatte. Vielleicht lag es daran wie ich sie darauf hin anschaute, auf jeden Fall brachte sie irgendetwas zum Nachdenken: „Zwar, wenn ich meine Migräne habe, dann liege ich ja auch und mache nichts. Kann ich mir nur Zeit für eine Ruhepause nehmen, wenn ich dazu gezwungen werde? Wie viel schöner wäre es doch diesen entspannenden Wickel ohne Beschwerden zu geniessen. Es muss herrlich sein diese freiwillige Ruhepause zu geniessen. Ich nehme mir in Zukunft mindestens zweimal pro Woche Zeit dafür.“ Ich freue mich, dass meine Freundin in ihrer Selbstsorge auch Fortschritte macht. 

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Selbstsorge ganz praktisch

Wunderbar entspannend ist für mich ein Bauchwickel der vor dem Essen angewendet wird. Wenn ich nach einem anstrengenden Tag nach Hause komme, nehme ich mir dafür 20 Minuten Zeit. Ich lege ein grosses Frottiertuch zweimal zusammen, tränke dieses mit kochendem Wasser und rolle das Tuch dann zusammen. Mit dem Rest des heissen Wassers fülle ich eine Bettflasche. Dann lege ich mich hin, die heisse Rolle wird aufgerollt und auf den nackten Bauch gelegt (Achtung Wärme kontrollieren) dann kommt die Bettflasche auf das Frottiertuch und das Ganze mit einem grossen Tuch fixieren. Dann mache ich die nächsten 20 Minuten nichts anderes als dieses herrliche Nichtstun zu geniessen.  

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Kreative Lösungen finden

Wenn es mir gelingt mir meinen Fehler ganz zu vergeben, wird alle meine Energie frei gesetzt für das Finden einer guten Lösung. Interessanterweise setzt dieses Annehmen ohne Wenn und Aber eine Kreativität in Gang die mich auf ganz neue Gedanken bringt. Oft passen diese in der jeweiligen Situation so wunderbar, dass ich nachher in grosser Dankbarkeit an den eben begangenen Fehler denke. Ohne den zuerst so verwünschten Fehler, wäre ich nie auf diese Lösung gekommen. Nicht dass wir Fehler machen ist ein Problem, sondern, dass es uns oft so schwer fällt sie uns und anderen zu vergeben, schmälert unsere Lebensfreude.

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Ich darf Fehler machen

Der grosse Vorteil eines Lebens in Selbstsorge, bei dem die Selbstliebe immer mehr wächst, ist der Umstand, dass ich Fehler machen darf. Zwar passiert es mir immer noch, dass sich bei einem Fehler ein unangenehmes Gefühl mit samt dem gefürchteten inneren Kritiker meldet: Wie konnte dir das nur passieren? Du warst wieder einmal zu wenig aufmerksam, zu wenig pflichtbewusst, du hattest deine Gedanken an einem anderen Ort, usw. Schon bald aber verschwindet das unangenehme Gefühl, wenn es auf die gewohnte Art willkommen geheissen wurde und ich kann in aller Ruhe überlegen, was nun am besten zu tun sei. Ganz ohne Schuldgefühle. 

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Unser Leben selber gestalten

Ich kann also mein Leben in viel grösserem Mass selber gestalten, als ich das früher angenommen habe. Es ist nicht das Verhalten meiner Mitmenschen, das ausschlaggebend dafür ist, ob ich mich des Lebens freue oder nicht. Es ist das Vertrauen in meine Fähigkeit Probleme gleich welcher Art, die es mit Mitmenschen halt geben kann, selber bewältigen und lösen zu können. Je öfter mir das gelingt, desto grösser wird dieses Vertrauen.

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Gefühle die uns plagen anschauen, statt verdrängen

Früher hätte ich meine Enttäuschung über den Entscheid des Vorstandes, die ich oben beschrieben habe, einfach weggesteckt. Ich hätte mir eingeredet, es sei doch nicht so schlimm oder es sei bestimmt besser so. 

Jetzt, mit dem ersten Schritt des Selbstliebeprozesses, nehme ich mein negatives Gefühl ernst. Ich nehme mir Zeit um diese Enttäuschung in meinem Körper zu spüren und gebe ihr Raum, sie darf sein. Wo in meinem Körper fühle ich sie? Wie genau äussert sie sich? Ich gehe mit meinem Atem zu dem harten Klotz in der Herzgegend und spüre, wie sich diese Härte langsam auflöst und wie sich langsam wieder die gewohnte Leichtigkeit und Freude einstellt. 

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Energiemuster heilen mit dem Selbstliebeprozess

Wann immer wir glauben, dass unsere Mitmenschen uns verletzen, wütend, ärgerlich oder traurig machen, haben wir zwar die Schuldigen für unsere negativen Gefühle gefunden und in der Regel tut es erst mal etwas weniger weh. Viel für unsere Lebensfreude können wir aber tun, wenn wir begreifen, dass die andern uns nur zeigen, unbewusst natürlich, welche Energiemuster bei uns noch geheilt werden wollen. Sobald wir für unsere Gefühle die alleinige Verantwortung übernehmen, steht der Heilung der verursachenden Energiemuster nichts mehr im Wege. Mir hilft jeweils im konkreten Fall der Selbstliebeprozess, den Sie von dieser Website herunterladen können.
Ein Beispiel: Wir diskutieren an der Vorstandssitzung über die Art und Weise wie wir unsere Angebote bekannter machen wollen. Ich wünsche mir dazu etwas provozierende Sprüche auf der vorgesehenen Reklametafel, meine Kolleginnen sind für eine humorvolle Variante, die ich viel zu zahm finde. Der demokratische Entscheid hinterlässt bei mir ein Gefühl von Enttäuschung. Um mit dem Entscheid des Vorstandes in Frieden zu kommen, stelle ich mir die 4 Fragen des Selbstliebeprozesses und lasse meine dabei gefunden Antworten auf mich wirken. Schon nach kurzer Zeit kann ich über mein stures Verhalten lachen und die nächsten Schritte für die Realisierung der Reklametafel, samt den humorvollen Sprüchen, veranlassen.

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Selbstsorge mit dem Healing Code

Um zu verstehen wie der Healing Code uns bei unserer Selbstsorge unterstützen kann, ist es wichtig zu wissen, dass uns höchstens 10 Prozent unserer Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens machten, zugänglich sind. Von den anderen 90 Prozent wissen wir nichts. Sie sind aber gleichwohl in unseren Zellen als Energiemuster gespeichert und beeinflussen unser Handeln, jeden Tag. Wenn wir nun zum Beispiel als kleines Kind immer wieder grossen Ängsten ausgesetzt waren, haben wir ein entsprechendes Energiemuster. Kommt nun im Erwachsenenleben eine Situation die der als Kind erlebten ähnelt, so reagiert unser Körper mit allen Symptomen von Stress, obwohl die Situation objektiv in keiner Art und Weise bedrohlich für uns ist. Die Stressreaktionen des Körpers haben den Zweck uns vor neuem Ungemach zu schützen. In Tat und Wahrheit ist es möglich, dass unser Körper und unsere Seele so sehr darunter leiden, dass wir davon ernstlich krank werden. Wenn wir also mit Hilfe des Healing Codes unsere Energiemuster heilen, behandeln wir laut Alex Lyod und Ben Johnson die Wurzeln von Krankheiten.

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Der Healing Code

Heute möchte ich Ihnen den Healing Code, der mit Hilfe der eigenen Energie die Wurzel von Krankheiten behandelt, vorstellen. Die amerikanischen Ärzte Alex Lyod und Ben Johnson haben mit dieser einfachen Heilmethode so gute Erfahrungen gemacht, dass sie diese möglichst vielen Menschen zukommen lassen wollen. Es liegt mir fern Ihnen irgendwelche Heilsversprechen zu machen. Wenn Sie aber auf der Suche sind, um Ihre Beschwerden auf eine andere Art als bisher zu behandeln, dann könnte der Healing Code etwas für Sie sein. Sie können eine leicht lesbare Zusammenfassung des gleichnamigen Buches von Lyod und Johnson unter „Service“ von dieser Website runterladen. Ich freue mich von Ihren Erfahrungen zu hören.

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Heil-Töne für mehr Selbstliebe

Das letzte Wochenende besuchte ich den Kurs Heil-Tönen fürs Wohlbefinden bei uns im Rhynauerhof. Ursula Huggenberger, Musik- und Klangpädagogin aus Wien, hat uns in das Heilwissen der indischen Tempelmusik eingeführt. Sie spielte die verschiedenen Tonleitern auf der Gitarre und wir tönten mit unseren eigenen Stimmen mit. Was dieses Tönen in kurzer Zeit bewirkte war erstaunlich: Wir spürten sehr genau wie die Energie zu fliessen begann, je nach Ton und Silbe an einen andern Ort. Dieses Fliessen der Energie bewirkt dann auch das Heilen einzelner Organe, weil Beschwerden ja immer auf stagnierte Energie zurückzuführen sind. Ausgerüstet mit einer CD zum Üben, bin ich nun sehr motiviert diese wohltuende Heilbehandlung mit „meinen Tönen“ in meinen täglichen Ablauf einzubauen und zu beobachten wie diese Töne bei mir Weiblichkeit, Sinnlichkeit und Sexualität beeinflussen.

 

Der nächste Kurs mit Ursula Huggenberger findet am 8. + 9. November 2014 statt und ist dem Thema körperliches und seelisches Verdauen gewidmet. Vielleicht können Sie bei diesem Thema die wohltuende Unterstützung der eigenen Stimme gebrauchen? Sie sind herzlich zu diesem Kurs bei uns im Rhynauerhof eingeladen.

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Selbstsorge macht einzigartig

Dass Selbstsorge und Selbstliebe so wertvoll sind, ist für viele Menschen ungewohnt. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ ist den meisten von uns zwar bekannt, aber nur als Gebot der Nächstenliebe. Aus meiner Sicht sind beide Aussagen gleich wichtig. Mir macht die Nächstenliebe erst richtig Freude, seit die Selbstliebe auch da ist. Dass diese wachsen kann, bewirkt die Selbstsorge, indem ich mir bei einer Aufgabe die ansteht immer zuerst einen ruhigen Moment gönne und nach innen lausche: „Soll ich das machen oder nicht? Ist es das was ich wirklich möchte oder will ich einfach die Erwartungen meiner Mitmenschen erfüllen, diese nicht enttäuschen?“. Es braucht ein wenig Übung, um die eigene innere Stimme wahrzunehmen und ihr zu vertrauen. Wenn Sie dann aber ein Nein, das Sie vernommen haben ausgesprochen haben und erfahren, dass es vom Gegenüber angenommen und verstanden wird, dann sind Sie sicher, dass Sie auf dem richtigen Weg sind. Auch das gute Gefühl, das sich nach dem Entscheid einstellt, gibt uns Bestätigung bei unserem Tun.

 

Wir allein haben die Verantwortung dafür immer mehr dieses einzigartige Wesen zu werden als das wir gedacht sind, ganz gleich wie viel oder wie wenig Vorarbeit unsere Eltern dafür geleistet haben. Um einfach ein Rad im Getriebe unserer Gesellschaft zu sein, dafür ist unser Leben, meiner Ansicht nach, viel zu schade.

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Begeisterung für die Selbstliebe

Wie konnte es überhaupt dazu kommen, dass ich, seit ich mich zurückerinnern kann, die Bedürfnisse meiner Mitmenschen sofort erkannte, meine eigenen aber oft nicht wahrnahm? Meine Erziehung förderte die Anpassung an die Werte der Gesellschaft, mit dem Ziel darin ein geachtetes und nützliches Mitglied zu werden. Ich bekam Wertschätzung, Lob und Anerkennung von meiner Umgebung, wenn ich deren Anforderungen erfüllte. Dessen völlig unbewusst, handelte ich oft gegen die Bedürfnisse meines Körpers und aus heutiger Sicht bin ich ihm dankbar, dass er sich gegen eine solche Behandlung wehrte. Ich wurde quasi zur Selbstsorge gezwungen. In Gerald Hüthers neurobiologischem Mutmacher „Was wir sind und was wir sein könnten.“ fand ich meine Erfahrungen folgendermassen dargestellt: „Das biblische Bild von der Vertreibung aus dem Paradies ist eine passende Beschreibung dessen, was die meisten Menschen während ihrer Sozialisation erfahren: Sie fallen aus der ursprünglichen Einheit mit sich selbst und ihren Gefühlen heraus und sind immer mehr von der Weisheit ihres Körpers abgeschnitten.“ Es geht also vielen Menschen so wie mir und da mir dank meiner Selbstsorgepraxis die Weisheit meines Körpers wieder zugänglich wurde, bin ich motiviert meine positiven Erfahrungen mit Ihnen zu teilen und Sie mit meiner Begeisterung für die Selbstsorge anzustecken.  

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Ganz wichtig

 

Sie werden hier Vieles kennenlernen, das Sie in Ihrer Selbstsorge unterstützen kann. All diese Methoden und Anregungen haben wir über lange Zeit selber ausprobiert und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Das bedeutet aber nicht, dass wir Sie dazu auffordern, all Ihre Probleme nur noch in Selbstsorge zu lösen. Manchmal kann es angezeigt sein, einen Arzt, eine Ärztin oder sonst einer Fachfrau oder einen Fachmann um Rat zu bitten, manchmal ist die Selbstsorge der richtige Weg. Ob Sie sich für das Eine oder das Andere  entscheiden, liegt allein bei Ihnen und wir können dafür keine Verantwortung übernehmen.

 

Blumen im Rhynauerhof

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