Spiegelarbeit

Jeden Morgen stelle ich mich vor den Badezimmerspiegel und schaue mir in die Augen und sage zu mir: „Ich liebe dich. Ich liebe dich wirklich.“ Das Gesicht, das mir entgegenstrahlt ist meins. Ich fühle mich einfach wundervoll.

Diese Spiegelübung ist aus dem Buch „Spiegelarbeit. Heile dein Leben in 21. Tagen“ von Luise Hay. Diese Anleitung zur Selbstliebe hat mir Trudy Schilter geschenkt. Ich lernte Trudy kennen, als ich eine Kursleiterin für Hörtrainings mit unseren Schallwandler suchte.

Ich bin unterdessen beim 10. Tag der Spiegelarbeit angelangt und profitiere von den allen Anleitungen zur Selbstliebe. Die oben beschriebene Übung zum 2. Tag gefällt mir jedoch so gut, dass ich sie zusätzlich über alle Tage beibehalte.

Ganz konkret spürte ich die Wirkung dieser „Selbstliebe-Arbeit“ letzte Woche. Am Mittwoch, im Kurs von Sandra Tolusso stach mich beim Tanzen im Rhynauerhof-Garten eine Biene. Am nächsten Tag war mein Fuss fast doppelt so gross. Statt wie früher, trotz Schmerzen meine Pflichten zu erfüllen, liess ich mir von meinem Mann den Liegestuhl unter den Nussbaum stellen und genoss das Nichtstun. Ich schaute zu wie das Amselmännchen eine Wildkirsche pflückte und seiner Partnerin, die auf dem Vogelbeerbaum wartete, in den Schnabel steckte. Als ich die lustige Geschichte meinem Mann erzählte stieg er prompt auf die Leiter und stahl den Vögeln ein paar Kirschen um mich damit zu füttern. Das Buch von Louise Hay „Spiegelarbeit“ gibt es auch in unserer Bibliothek.

Rosa