Di

24

Mai

2016

Selbstliebe ist, wenn ich mein schlechtes Gewissen beruhigen kann

Am Pfingstmontag braten und essen wir die Würste am Abend trotz kaltem Wetter draussen. Nachher will Julian mit mir ein spezielles Fangis machen: Jeder sitzt in einem Hängesessel die am Nussbaum befestigt sind und versucht den andern während dem Schaukeln mit den Füssen zu berühren. Julian liebt dieses Spiel über alles. Leider sind die Sessel aber von seinen beiden Schwestern besetzt. Später erledige ich allerlei im Haus und erst beim Verabschieden sehe ich Julians betrübtes Gesicht und denke: „Schade jetzt ist es zu spät für unser Fangis.“ Oder doch nicht! Schon sitzen wir in den Sesseln und los geht das wilde Spiel. Es dauert nur wenige Minuten, hat uns beiden aber enorm Freude gemacht.

 

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Mo

02

Mai

2016

Köstliches und Gesundes aus dem Rhynauer Garten

Die Natur liebt es wenn wir ihre Geschenke annehmen und diese für unsere Selbstsorge brauchen. Zum Beispiel der Bärlauch: Seine Wirkstoffe unterstützen den Körper dabei sich vor Herz- Kreislaufkrankheiten zu schützen. Gedörrt kann er den Speisen in kleinen Mengen beigemischt werden, das ganze Jahr.

Aus den Blättern der Winterlinde, die gleich neben den Parkplätzen steht, kann man einen herrlichen Salat machen. Wer im milden Salat die Bitterstoffe vermisst, fügt ein paar zarte Blätter des Löwenzahns bei. Herrlich schmecken die jungen, zarten Lindenblätter auch im Risotto. Einfach ganz zuletzt in den Risotto rühren.

 

Wenn sich der Löwenzahn gar zu sehr ausbreitet, sammle ich die Knospen die möglichst nahe an der Pflanzenbasis sitzen und gleichmässig grün gefärbt sind. Beim Braten in Oliven- oder Kokosöl bekommen sie eine schöne dunkelbraune Farbe. Dann wir mit etwas Weisswein abgelöscht und nach Belieben gewürzt. Lauwarm als Vorspeise geniessen.

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Mi

27

Apr

2016

Bachblüten für die Selbstsorge

Die Bachblüten und ihre wunderbare Heilwirkung wurden vom englischen Arzt Dr. Edward Bach gefunden. Er suchte nach einer einfachen, natürlichen Heilmethode, um seinen leidenden Patienten zu helfen. Oft waren es neben den körperlichen Krankheiten die seelischen Nöte, die den Patienten von Dr. Bach zu schaffen machten. Die 38 Pflanzen helfen unter anderem bei Ängsten, Überforderung, Wut, bei Niedergeschlagenheit und Energielosigkeit. Sie vertragen sich sehr gut zusammen mit herkömmlichen Medikamenten und die Blütenmischungen sind leicht selber herzustellen. Neu stehen bei uns in der Bibliothek ein Set der 38 Urtinkturen und 2 Urtinkturen für Notfalltropfen mit allem Zubehör für die Herstellung der Blütenmischungen. Auch die geeignete Literatur zum Finden der Blüten und eine genaue Anleitung sind vorhanden. Die Bachblüten stehen allen Interessierten während den Öffnungszeiten des Chinderkafis gratis zur Verfügung. Bei Fragen gebe ich gerne Auskunft: r.mueller@rhynauerhof.ch.

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Fr

04

Mär

2016

Vergänglichkeit

Mit Freude kreativ tätig sein und Veränderung erfahren

 

 

Bei uns hatte es letzte Woche noch etwas Schnee und so baute ich zusammen mit unserem Ferienkind eine ganze Schneefamilie. Nur eines war wichtig, genügend Schnee finden und daraus diese lustigen Figuren formen. Ich liess mich anstecken vom kindlichen Eifer und wurde dabei selber wieder zum Kind. Wir kümmerten uns weder um nasse Kleider noch um kalte Hände, sondern schafften immer noch grössere Schneekugeln herbei bis die Schneeleute zu unserer Zufriedenheit dastanden. Ausgerüstet mit Rüblinasen, Steinzähnen und alten Hüten sahen sie prächtig aus. Als sich dann am nächsten Tag die Sonne zeigte, bangten wir zuerst um unsere Kunstwerke. Doch dann trösteten wir einander: „Wenn sie schmelzen bauen wir beim nächsten Schnee wieder Neue“. Wider Erwarten blieben sie stehen und werden gerade jetzt wieder mit neuem Schnee zugedeckt und erreichen bald ihre ursprüngliche Grösse.

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Mo

08

Feb

2016

Ein Fest feiern

Der letzte Tag unseres Besuchs in Singapur. Eva, unsere Enkeltochter wünscht sich nochmals miteinander zu tanzen und zu singen. Hwee Khee, die Frau unseres Sohnes Thomas spielt die Kinderlieder aus der Schweiz auf dem Klavier, dass man dazu prächtig tanzen kann. Für Eva ist es lustig, dass wir, mein Mann und ich diese Lieder auch singen können und so brausen wir durch Stube und Küche und schmettern „Det äne am Bärgli, det stoht e wissi Geiss“ und vieles mehr und tanzen dazu bis wir vor lauter Durst eine Pause machen müssen um dann wieder mit neuen Elan den Fuchs der die Gans gestohlen hat, zu besingen. Wir werden immer ausgelassener und lachen aus lauter Freude über unser Zusammensein. Die fröhliche Stimmung und die vertrauten Lieder begleiteten uns noch im Flugzeug und bis heim in die winterliche Schweiz.

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